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Rechtsanwalt István Cocron beleuchtet im November 2026 die aktuelle Rechtslage zu Rückforderungen bei Online-Glücksspielen

Lars Becker · Nov 4, 2026

Rechtsanwalt István Cocron beleuchtet im November 2026 die aktuelle Rechtslage zu Rückforderungen bei Online-Glücksspielen

Aktuelle Entwicklungen im deutschen Glücksspielrecht mit Fokus auf CJEU-Urteile und BGH-Verfahren

Rechtsanwalt István Cocron hält im November 2026 einen Vortrag von etwa 90 Minuten Dauer, der als deutschsprachige Aufzeichnung verfügbar ist und die gegenwärtige Rechtslage für Spieler erläutert, die Verluste von Online-Casinos und Sportwettenanbietern zurückfordern möchten, wobei zentrale Entwicklungen wie Urteile des Europäischen Gerichtshofs und laufende Verfahren vor dem Bundesgerichtshof im Mittelpunkt stehen.

Überblick über den Vortrag und seine Inhalte

Der Vortrag präsentiert eine systematische Zusammenfassung der rechtlichen Rahmenbedingungen, die sich aus europäischen und nationalen Entscheidungen ergeben, und behandelt dabei sowohl bestätigte Zuständigkeiten der Mitgliedstaaten als auch spezifische Fragen zur gewöhnlichen Aufenthaltsbestimmung sowie Fristenregelungen, während Experten die praktischen Auswirkungen auf Rückforderungsansprüche gegen unlizenzierte Anbieter hervorheben.

Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs

Das Urteil des EuGH vom 16. April 2026 in der Rechtssache C-440/23 bestätigt, dass Mitgliedstaaten die Regulierung von Online-Glücksspielen auch dann durchsetzen dürfen, wenn ausländische Lizenzen vorliegen, und das Urteil vom 15. Januar 2026 in der Rechtssache C-77/24 befasst sich mit der Bestimmung des gewöhnlichen Aufenthaltsorts als Anknüpfungspunkt für zuständige Gerichte, sodass Beobachter diese Entscheidungen als relevante Weichenstellungen für deutsche Verfahren betrachten.

Ein weiteres anhängiges Verfahren vor dem EuGH, das für den 19. November 2026 terminiert ist und die Rechtssache C-683/24 betrifft, befasst sich mit der maltesischen Bill 55 und deren Auswirkungen auf die Durchsetzung von Ansprüchen, wobei die erwartete Klärung Einfluss auf grenzüberschreitende Vollstreckungsfragen haben kann, während Anwälte die Ergebnisse für laufende Fälle abwarten.

Verfahren vor dem Bundesgerichtshof

Die mündliche Verhandlung im Leitverfahren des BGH am 17. September 2026 behandelte Rückforderungsansprüche gegen unlizenzierte Betreiber, und eine Entscheidung wird für den 28. Januar 2027 erwartet, wobei vorläufige Hinweise eine mögliche Rückwirkung von bis zu zehn Jahren für Ansprüche gegen solche Anbieter andeuten, was die rechtliche Bewertung von Verträgen vor Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags 2021 betrifft.

BGH-Verhandlungen und Fristfragen bei Rückforderungen aus Online-Wetten

Verjährungsfristen und Einzahlungslimits

Der Vortrag geht zudem auf Verjährungsfristen ein, die für Rückforderungen gelten, sowie auf Verstöße gegen Einzahlungslimits gemäß dem Glücksspielstaatsvertrag 2021, und er erläutert, wie diese Aspekte in der Praxis mit den EuGH-Entscheidungen interagieren, sodass Betroffene die Kombination aus nationalen und europäischen Vorgaben berücksichtigen müssen, während Rechtsvertreter entsprechende Fristenberechnungen vornehmen.

Vollstreckungshindernisse und praktische Herausforderungen

Bei der Durchsetzung von Ansprüchen ergeben sich Herausforderungen durch grenzüberschreitende Strukturen und die Auswirkungen der maltesischen Regelung, die im EuGH-Verfahren C-683/24 geprüft wird, und der Vortrag stellt dar, wie Spieler und Anwälte diese Hürden überwinden können, indem sie auf die bestätigten Regulierungsbefugnisse der Mitgliedstaaten zurückgreifen und die Fristen sowie Zuständigkeiten korrekt anwenden.

Fazit

Der Vortrag von Rechtsanwalt István Cocron im November 2026 fasst die wesentlichen Entwicklungen aus den genannten EuGH-Urteilen und dem BGH-Leitverfahren zusammen, bietet eine Übersicht über Fristen und Einzahlungslimits sowie Vollstreckungsfragen und stellt damit eine Informationsquelle für alle dar, die sich mit Rückforderungen von Verlusten aus Online-Glücksspielen befassen, während die Aufzeichnung weitere Details zu den rechtlichen Grundlagen liefert und auf der Website des Anwalts verfügbar ist, wo zusätzliche Materialien zu finden sind.